Slam-Ball Test
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Intensität100%
Schnelligkeit100%
Kraftausdauer100%
Koordination100%
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Slam Balls sind die moderne Variante der altbekannten Medizinbälle, haben mit den traditionellen Geräten aber nicht mehr viel gemeinsam.

Sie haben sich längst zu einem universell einsetzbaren Trainingsgerät gemausert. Das hängt unmittelbar mit ihrer Konstruktion zusammen.

Slam Balls sind im Inneren mit Sand gefüllt. Dessen Menge bestimmt die Gewichtsklasse. Die Außenhaut besteht aus rutschfestem Gummi (Leder bei Medizinbällen), der mit kleinen Noppen versehen ist. Sie ist extrem stabil und widersteht auch allerhöchsten Belastungen. Dennoch ist sie verformbar.

Alle Komponenten zusammen verleihen dem Slam Ball seine spezifische Eigenschaft, die im Training genutzt wird.

Der moderne Medizinball kann unglaublich viel Bewegungsenergie kompensieren und prallt deshalb nach dem Auftreffen auf dem Boden oder der Wand nicht oder nur sehr gering zurück. Die Grundübung und ihre Varianten orientieren sich an dieser Eigenschaft.

FAQ: Slam Ball, Wall Ball & Medizinball

Slam-Ball Test – hochintensive Belastungen mit dem Medizinball!

Im HOLD STRONG Online-Shop gibt es die Slam Balls in 7 Gewichtsklassen von 4 bis 20 Kg. Damit kann jeder Athlet die für seine Leistungsfähigkeit und Zielsetzung passende Gewichtsbelastung auswählen.

Slam-Ball - 4 kg

Slam Ball Training, Benefits und Einsatzbereiche

Der Slam Ball ist grundsätzlich universal einsetzbar und in seinen Nutzungsmöglichkeiten unglaublich vielseitig. Alleine mit der klassischen Grundübung und ihren Varianten bietet er schon ein riesiges Trainingsspektrum.

Damit lässt sich ohne großen Aufwand ein hocheffektives Ganzkörpertraining organisieren. Dessen besonderes Merkmal ist die Kombination von dynamischen Komponenten mit einem intensiven Core Training.

Unabhängig von der Ausführungsvariante werden Arme, Schulter und Teile des Oberkörpers dynamisch beansprucht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Verbesserung der Schnellkraft und Schnelligkeit, bei höheren Gewichten auch in Richtung Maximalkraft.

Der Rumpf wird immer stabilisierend angesprochen. Das betrifft in besonderem Maße die Bauchmuskeln. Die Beine können sowohl dynamisch als auch statisch in die Übungen einbezogen sein. Durch die Integration von komplexeren Körperbewegungen, der Fortbewegung im Raum, plyometrischen Elementen und äußeren Einflüssen kommen mehr koordinative und reaktive Aspekte ins Training.

Die Variationsvielfalt der Grundübung ist schon unglaublich groß. Der Slam Ball kann aber auch in andere komplexe Übungsabläufe integriert werden, entweder als Hilfsmittel oder zur Steigerung der Beanspruchung. Das können Bodyweightübungen und ihre Abwandlung sein, aber auch Wall-ball oder Medizinball Übungen oder andere Trainingselemente aus dem Krafttraining und dem Sport.

Je nach Ausführungsart und Einsatz werden dadurch zusätzlich zu den genannten Beanspruchungen auch Kardioeffekte ins Training integriert. Slam Balls eignen sich auch hervorragend für das sportartspezifische Training zum Beispiel im Basketball, Handball oder Volleyball.

Slam-Ball-Übungen können als eigenständige Trainingssequenz aufgebaut oder in Workouts integriert werden. Sie können überall und von jedem durchgeführt werden. Durch die zur Verfügung stehenden Gewichte ist die Belastung an die Leistungsfähigkeit jedes Athleten anpassbar. Wie das aussehen kann, zeigen die folgenden Übungsmöglichkeiten mit dem Slam Ball.

Training mit dem Slam Ball & Medizinball im Test

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Der klassische Ball Slam und seine Varianten

Der klassische Ball Slam wird im Stand ausgeführt. Die Beine stehen etwas mehr als hüftbreit auf dem Boden. Die Hüften und der Rumpf werden stabilisiert. Beide Hände halten den Ball vor dem Rumpf. Bei der Ausführung wird er mit gestreckten Armen über den Kopf geführt und anschließend so fest wie möglich vor die Füße auf den Boden geschmettert. Dann wird er mit einem Squad wieder aufgehoben und der Ablauf beginnt von Neuem.

Bei dieser Ausführung agieren nur die Arme und Schultern dynamisch. Abgesehen vom Aufheben arbeiten Rumpf und Beine stabilisierend. Das ändert sich bei der ersten Variante, bei der der gesamte Bewegungsablauf deutlich flüssiger gestaltet ist. Mit dem Abwurf folgt der Rumpf dem Ball sofort nach unten, sodass er direkt nach dem Aufprall wieder aufgegriffen wird und der nächste Durchgang beginnen kann.

Der Rumpf kann dadurch mehr in die Dynamik einbezogen werden, dass der Ball mit den Armen nicht gerade, sondern seitlich über den Kopf gebracht wird. Gesteigert wird der Rumpfeffekt bei den 180° Slams, bei denen der Ball nach einer Rotation des Oberkörpers abwechseln rechts und links neben dem Körper auf den Böden geworfen wird.

Die Kombination der klassischen Ausführung mit einer Fortbewegung im Raum erhöht den Anspruch an die Koordination, die reaktive Rumpfstabilisation und die kardiopulmonalen Anpassungsreaktionen. Das können Bewegungen am Platz oder die Überwindung einer gewissen Strecke im Raum sein.

Eine Möglichkeit ist die Verknüpfung der Ball Slams mit wechselnden Sprüngen in den Ausfallschritt links und rechts. Der Wechsel der Schrittstellung erfolgt immer nach dem Aufheben des Balles mittels einer kräftigen Sprungbewegung. Sie erfordert eine gewisse Grundfitness und beansprucht viele motorische Funktionen.

Eine Variante am Platz ist auch der sogenannte Bogen (the Arc). Dabei liegt der Ball auf einer Seite neben dem Körper. Nach dem Aufheben wird er in einer großen Schwungbewegung über den Körper geführt und auf der anderen Seite auf den Boden geschmissen. Anschließend erfolgt der gleiche Bewegungsablauf in die Gegenrichtung.

Diese Ausführungsart kann auch mit Weggewinn absolviert werden, indem der Athlet nach einem Sprung über den Ball mehrere Abfolgen in die gleiche Richtung aneinanderreiht. Ähnlich dynamisch ist die Verbindung des Ball Slams mit einer 180° Graddrehung des Körpers nach jedem Aufheben des Balls. Die Drehung kann über die Front- oder Rückseite erfolgen.

Slam-Ball-Übungen an der Wand

Würfe des Slam Balls gegen die Wand sind eine weitere Möglichkeit des Ganzkörpertrainings mit nur geringer Raumanforderung. Im Gegensatz zu den Würfen auf den Boden müssen die Arm- und Schultermuskeln bei diesen Übungen mehr gegen die Schwerkraft arbeiten, in der Intensität abhängig von der Wurfrichtung.

Die Grundübung wird aus dem Stand vor der Wand ausgeführt. Der Ball liegt zunächst zwischen den Füßen. Die Bewegung beginnt mit einem sauber ausgeführten Squat. Unten angekommen fassen beide Händen den Ball und schleudern ihn bei gleichzeitiger Aufrichtung des Oberkörpers nach schräg oben gegen die Wand. Anschließend wird der Ball wieder aufgenommen und die nächste Wiederholung beginnt.

Durch die Einbeziehung der Oberkörperrotation wird die Rumpfmuskulatur mehr angesprochen. Dabei wird der Ball nach dem Aufnehmen mit beiden Händen neben den Körper geführt und aus dieser Position gegen die Wand befördert. Noch mehr betont wird die rotatorische Komponente des Rumpfes, wenn der Athlet beim seitlichen Wurf des Balles mit dem Rücken zur Wand steht.

Auch die Übungen gegen die Wand können mit dynamischer Fortbewegung und Sprüngen kombiniert werden. Alternativ zum Stand kann als Ausgangsstellung auch der Sitz gewählt werden. Nach dem Fassen des Balles mit beiden Händen werden die Arme über den Kopf gestreckt und der Oberkörper wird abgelegt.

Dann wird er mit einer kräftigen und explosiven Schwungbewegung, die durch das Anheben der Beine unterstützt werden kann, aufgerichtet und der Ball gegen die Wand geworfen.

Slam Balls als Zusatztools für Bodyweightübungen und andere funktionelle Bewegungsabläufe.

Slam Balls eignen sich hervorragend, um die koordinative Anforderung und die Kraftbeanspruchung anderer Übungen zu steigern. Als Zusatzgewicht können sie bei Sit Ups, Klappmesser oder ähnlichen Bewegungsabläufen zum Einsatz kommen. Dabei können sie einfach gehalten oder in die Schwungbewegungen der Arme und Beine mit einbezogen werden.

Die Verformbarkeit bei gleichzeitiger Festigkeit prädestiniert die Slam Balls für die Steigerung der Gleichgewichtsanforderung bei Bodyweightübungen.

Ein typisches Beispiel dafür sind Push Ups. Ein Slam Ball oder Medizinball unter beiden Händen macht die Übung schon schwieriger, weil die Unterstützungsfläche instabiler wird. Noch schwerer wird es für die Athleten, wenn nur eine Hand auf dem Ball ruht und die andere auf dem Boden.

Aus dieser Ausgangsstellung kann die Übung in der klassischen Ausführung erfolgen oder für Fortgeschrittene im dynamischen Wechsel. Dabei werden bei jeder Wiederholung die Hände auf Medizinball und Boden gewechselt. Die dynamische Fortführung der Push ups sind die Burpee Slams.

Dieser wird eingeleitet mit einem klassischen Ball Slamp mit gleichzeitigem Squat. Unten angekommen stützen sich die Hände wie beim Push Up auf dem Ball ab und die Beine werden nach hinten gestreckt. Anschließend werden sie sofort wieder nach vorne gebracht und die Bewegung nach oben beginnt. Der Ball wird dabei mitgenommen und mit den Armen über den Kopf geführt. Der nächste Ball Slam wird mit einem Sprung eingeleitet.

Die hier im Slam Ball Test beschriebenen Übungsmöglichkeiten stellen nur eine kleine Auswahl dar. Der Gebrauch der Slam Balls ist grundsätzlich fast grenzenlos. Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass ein Medizinball leicht zu handhaben und sehr flexibel einsetzbar sind.

Der große Medizinball-Ratgeber: Medizinballs, Slamballs und Wallballs im Vergleich

Es muss nicht immer Eisen sein: Functional Fitness lebt von der Abwechslung und das spiegelt sich auch im verwendeten Equipment nieder. Gewichte kommen nicht nur in Form von Hanteln daher, sondern zunehmend auch durch schwere Bälle diverser Arten: Slamballs, Medballs oder Wallballs erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit. In diesem Medizinball-Ratgeber stellen wir die unterschiedlichen Vertreter im Vergleich vor und zeigen, worauf du beim Kauf achten solltest.

Ball ist nicht gleich Ball: In diesem Test gehen wir auf die Unterschiede zwischen Medizinbällen, Wallballs und Slamballs ein. Zu jeder Kategorie informieren wir dich über Anwendung, Preise, Kaufkriterien und die jeweiligen Vor- und Nachteile.

Dabei eignen sich alle Trainingsbälle für ein abwechslungsreiches, funktionales Training und bieten ein riesiges Übungsspektrum bei sehr überschaubaren Anschaffungskosten! Welches Gerät für dich genau infrage kommst, erfährst du jetzt.

Welche Arten von Trainingsbällen gibt es? Was sind die Unterschiede?

Es gibt drei Arten von Trainingsbällen:

  • Slam Balls
  • Wall Balls
  • Medizinball

Hier die Unterschiede, Vor- und Nachteile im Überblick:

Slam Balls

Slam Balls sind mit Sand gefüllt und von einer gummierten Haut umgeben. Aufgrund ihrer Füllung können sie sich bei starker Krafteinwirkung verformen und springen nicht zurück, wenn sie auf den Boden geworfen werden. Hier liegt der entscheidende Unterschied zum klassischen Medizinball – und hieraus ergibt sich auch das Hauptanwendungsgebiet des Slamballs.

„Slam“ ässt sich mit „schmeißen“ übersetzen. Genau dafür ist der Slamball gedacht! Kraftvolles Werfen aus beliebigen Positionen trainiert vor allem die Explosivkraft und die allgemeine Fitness und Kraftausdauer.

Slamballs sind in verschiedenen Gewichtsabstufungen, beginnend ab etwa 4 Kilogramm bis hin zu 20 kg für fortgeschrittene Sportler erhältlich.

Slam Ball – Vorteile:

  • kein Rücksprung beim Aufprall
  • kontrolliertes Training auch beim HIT und in der Gruppe
  • Maximale Energieabsorption schont den Boden und minimiert Geräusche beim Training
  • Training der Explosivkraft von Schultern, Armen und Rumpf
  • Leicht zu reinigendes Außenmaterial
  • Viele Gewichtsabstufungen erhältlich

Slam Ball – Nachteile:

  • lässt sich schwer auffangen
  • Geeignet für vertikale Würfe in Richtung Boden, weniger für horizontale Würfe oder
    Würfe nach oben

Wall Balls

Wall Balls sind im Durchmesser größer als Slamballs. Weitere Unterschiede bestehen in der Füllung – Wallballs werden mit Sand und weichem, zumeist recyceltem Material wie Wolle gefüllt – und in der Ummantelung, die bei Wallballs aus Vinyl mit extra griffiger Neopren- Beschichtung besteht. Hochwertige Wallballs werden, die man es von Fußbällen kennt, von Hand vernäht.

Mit Wallballs lassen sich diverse Fang- und Wurfübungen durchführen. Dabei ist der Klassiker die gleichnamige Übung Wallball Shot – näheres hierzu später im Artikel. Die Bälle können aber auch als Zusatzgewicht für Eigengewichtsübungen, zum Laufen und sogar für Variationen des Olympischen Gewichthebens eingesetzt werden.

Wallballs sind in verschiedenen Gewichten von 2 bis 12 kg erhältlich, so dass Anfänger und Profis gleichermaßen das passende Produkt für ihr Training finden. Das Gewicht wird dabei über die Füllung gesteuert, der Durchmesser liegt bei allen Bällen gewichtsunabhängig beim Standardmaß von 36 cm.

Wall Balls – Vorteile:

  • großes Übungsspektrum, Fangen und Werfen in alle Richtungen und Winkel
  • geeignet für einsteigerfreundliche Variante des Olympischen Gewichthebens
  • griffiges, leicht zu reinigendes Material

Wall Balls – Nachteile:

  • keine schweren Gewichte für sehr kräftige Sportler verfügbar
  • Bei leichten Bällen starker Rücksprung beim Aufprall auf den Boden
  • Bei sehr günstigen Modellen Gefahr des Austritts von Füllung durch schlecht verarbeitete Nähte
  • Auch leichte Bälle benötigen vergleichsweise viel Stauraum

Medizinbälle

Medizinball wird häufig als Oberbegriff für schwere Trainingsbälle verwendet. Oftmals werden auch Wallballs fälschlicherweise als Medizinbälle bezeichnet. Allerdings besitzen Wallballs im Unterschied zu anderen Trainingsbällen einen bestimmten Standarddurchmesser und eine spezielle Ummantelung und Füllung, aus der sich das Flug- und Rücksprungverhalten ergeben.

Der klassische Medizinball, der uns allen noch aus dem Schulsport bekannt sein dürfte, ist von echtem Rindleder oder Wildleder ummantelt. Als Füllungen kommen verschiedene synthetische und Naturmaterialien wie Kork, Sand, Kunststoff oder Stoffreste zum Einsatz, variierend nach Gewicht, Hersteller und Qualitätsklasse.

Wichtig ist zu erwähnen, dass ein Medizinball niemals mit Luft aufgeblasen, sondern immer komplett gefüllt wird, um ein bestimmtes Gewicht und damit die Eignung für ein Widerstandstraining zu erzielen.

Mittlerweile werden auch Medizinbälle mit Hüllen aus Kunststoffen wie PVC und Gummi angeboten. Viele Hersteller legen dabei Wert auf ein modernes Design mit freundlichen Farben – das passt vor allem bei kommerzieller Verwendung häufig besser in das Raumkonzept als der Vintage-Lederball, bleibt aber Geschmackssache.

Einige Modellvarianten verfügen zusätzlich über Griffe. Sie eignen sich besonders gut, um als Zusatzgewicht etwa beim Laufen, Springen oder bei Aerobic verwendet zu werden. An dieser Stelle sei mit dem „Tornado-Ball“ kurz eine exotische Abwandlung mit integriertem Seil erwähnt, die speziell für das Wurf- und Rumpftraining entwickelt wurde.

Die meisten Hersteller bieten Medizinbälle in Gewichten von 1 kg bis 10 kg an.

Leder Medizinball – Vorteile:

  • extrem langlebig – Schöne Optik

Leder Medizinball – Nachteile:

  • relativ teuer
  • Empfindlich in der Reinigung
  • Glattes Leder kann insbesondere bei starkem Schwitzen rutschig werden

Kunststoff Medizinball – Vorteile:

  • preiswerte Produkte erhältlich
  • Leicht zu reinigen
  • Sehr griffige Oberfläche

Medizinball Kunstoff – Nachteile:

  • Synthetisches Material
  • bei minderwertiger Qualität z.T. unangenehmer Geruch

Wo kommen Slamballs, Wallballs und Medizinbälle zum Einsatz?

Viele Jahrzehnte lang lies sich der Medizinball nicht außerhalb von Turnhallen blicken. Noch heute ist der Vereins- und Schulsport ein klassisches Anwendungsgebiet des Produktes.

Dem Siegeszug des Funktionalen Trainings sei Dank kommen Slammball und Co. heute aber auch in Fitnessstudios, Personal Training-Studios und natürlich in Cross-Training-Boxen und anderen Trainingssätten, in denen funktional und nach High Intensity-Konzept trainiert wird, zum Einsatz.

Selbstverständlich sind Slam- und Wallballs aber auch eine klare Empfehlung für jedes Homegym: Sie sind platzsparend, schonen im Unterschied zu Eisengewichten (Hanteln, Kurzhanteln, Kettlebells etc.) sowohl Boden als auch den Nachbarschaftsfrieden und sind dennoch beeindruckend vielfältig in der Anwendung.

Auch viele Sportmedizin- und Physiotherapiepraxen setzen Medizin- und Wallballs ein. Sie werden hier u.a. zur Verletzungsprävention und zum Rehabilitationstraining nach Verletzungen verwendet.

Wo kann man Medizinbälle, Slam- und Wallballs kaufen?

Trainingsbälle sind kein Produkt, das sich ohne Weiteres im stationären Einzelhandel finden lässt. Große Sportfachhändler bieten aber mit etwas Glück zumindest Fitness- Medizinbälle, typischerweise aus Kunststoff und in den leichteren Gewichtsklassen.

Wer spezielle Vorstellungen bezüglich Material, Qualität, Gewicht und Marke hat, wird aber garantiert im Onlinehandel fündig. Neben den großen Handelsplattformen wie Amazon bieten auch spezialisierte Online-Sportshops häufig selbst rare Nischenprodukte. Auch wir von HOLD STRONG Fitness führen Slamballs und Walldballs in hervoragender Qualität und von führenden Herstellern.

Was kosten Wallballs, Slamballs und die klassischen Medizinbälle?

Der Preisvergleich ist nicht einfach, da die Spanne weit ist und die Endpreise naürlich vor allem in Abängigkeit vom gewünschten Gewicht, aber auch von Außenmaterial, Füllung, Verarbeitung, Marke, Vertriebsweg usw. stark schwanken. Handgenähte Wallballs und Medizinbälle aus echtem Leder sind gewöhnlich teurer als Modelle aus Gummi und anderen Kunstoffen.

Zur groben Orientierung gilt für Wallballs und Medizinbälle: Einstiegsmodelle sind ab ca. 20 Euro pro Kilogramm erhältlich, bei hochwertigeren Marken liegt der Kilopreis zwischen 50 und 60 Euro. Slamballs sind etwas günstiger und kosten zwischen 5 und 7 Euro pro kg.

Kaufentscheidung: Was muss ich beim Kauf von Medizinbällen beachten?

Eine allgemeine Empfehlung für ein bestimmtes Produkt lässt sich nicht aussprechen, da je nach individuellen Anforderungen verschiedene Trainingsbälle unterschiedliche Eignungen aufweisen.

Privatanwender stellen andere Ansprüche als kommerziell orientierte Box- oder Studiobetreiber, Anfänger sollten andere Bedürfnisse aufweisen als fortgeschrittene Sportler. Wir stellen daher im Rahmen dieses Tests lediglich die wichtigsten Kaufkriterien zusammen:

  • Material
    Klassische Mantel-Materialien für Slamballs, Wallballs und Medizinballs sind Gummi, PVC, Vinyl, Neopren, Leder, Wildleder und Kunstleder.Kunststoffe sind dabei grundsätzlich preiswerter und pflegeleichter als Leder. Lederbälle werden vor allem von Käufern bevorzugt, die viel Wert auf Naturbelassenheit und einen bestimmten Design-Stil legen.Unabhängig vom Material der Hülle gilt: Vor dem Kauf solltest du dich von der Griffigkeit überzeugen. Kunststoffe sollten beispielsweise genoppt sein und Leder angeraut, so dass auch schwitzige Hände den Grip nicht verlieren.

    Die Wahl des Füllmaterials hängt von der anvisierten Verwendung ab. Wer die typische Slamball-Wurfübung durchführen möchte sollte, logisch, auch einen Slamball mit Sandfüllung und damit maximaler Energie-Absorption kaufen.

    Für die meisten anderen Übungen wie Wallball Shots und allgemeine Kraftübungen eignen sich Wallballs und Medizinbälle mit weniger dichter und weniger feingranulierter Füllung. Ob der Ball dabei mit Stoffresten, Kork oder sonstigem gefüllt wird ist beim Training meistens gar nicht zu merken – entscheidend ist, dass das Gesamtgewicht zum Trainingsstand passt. Wer Wert auf Nachhaltigkeit legt sollte sich beim Hersteller Dynamax umsehen, der zu einem großen Anteil recyceltes Füllmaterial verwenden.

  • Verarbeitung
    Trainingsbälle sind robust, im Unterschied zu etwa Fitnessgeräten mit mechanischen, rotierenden Parts ist der Verschleiß gering und bei guter Pflege lassen sie sich viele Jahre verwenden.Die Verarbeitung des Produktes spielt jedoch grade bei Wallballs und Medizinbällen, bei denen die Hülle aus verschiedenen Teilen zusammengenäht wird, eine große Rolle. Bei schlecht verarbeiteten Bällen können Nähte aufreißen und das Füllmaterial austreten. Insbesondere professionelle Anwender wie Box- oder Studiobetreiber, deren Bälle voraussichtlich auf täglicher Basis und intensiv genutzt werden, sollten hier das Augenmerk auf hochklassige Verarbeitung legen.Auch bei Slamballs kann schlechte Verarbeitung böse Konsequenzen haben. Undichte Stellen an der Außenhülle können hier zum Eintreten von Feuchtigkeit führen, wodurch die Sandfüllung aushärtet und der Ball überhaupt nicht mehr zum schmeißen eingesetzt werden kann.
  • Gewichtsklasse
    Slamballs, Wallballs und Medizinbälle werden in jeweils unterschiedlichen Gewichten angeboten, beginnend bei 1 Kilogramm für absolute Anfänger. Die schwersten Medizinbälle wiegen bei den meisten Herstellern 10 kg, die schwersten Wallballs 12 kg – wer es gern schwerer mag, greift also eher zum Slamball, die bis zu 20 kg produziert werden.Weitere Empfehlungen zur Wahl des richtigen Gewichtes findest du weiter unten.
  • Preis
    Generell lässt sich sagen: Den günstigsten Preis pro Kilogramm weist der Slamball auf. Da dieser aber in puncto Anwendung im Training nicht eins zu eins mit Wallballs und Medizinbällen vergleichbar ist, kann dies nicht als alleiniges Kaufkriterium angewendet werden.Wer zum Beispiel Wallball Shots ausführen will, kommt um den Kauf eines Wallballs oder Medizinballs nicht herum. Anfänger können hier guten Gewissen zu günstigeren Modellen aus Kunststoff greifen, um diese Trainingsform mit überschaubaren Anfangsinvestitionen von 20 bis 30 Euro einmal auszuprobieren. Wer schon weiß, dass er den Ball langfristig regelmäßig nutzen wird oder ihn sogar im professionellen Umfeld einsetzen möchte, sollte sich auf Anschaffungskosten im niedrigen dreistelligen Bereich einstellen.

Welche unterschiedlichen Gewichte gibt es? Welches Gewicht ist das richtige für mich?

Medizinbälle wiegen üblicherweise zwischen 1 und 10 kg. Viele Hersteller bieten Produktserien in 1 Kilogramm-Schritten an, so dass sich ein Produkt für jeden Leistungsstand finden lässt. Eine allgemein gängige Empfehlung lautet:

  • 4 kg für weibliche Anfänger
  • 6 kg für weibliche Fortgeschrittene
  • 6 kg für männliche Anfänger
  • 9 kg für männliche Fortgeschrittene

Wallballs gibt es in Gewichten zwischen 2 und 12 kg. Die Gewichtsempfehlungen sind die gleichen wie für Medizinbälle. In CF-Wettkämpfen liegt das offizielle Gewicht bei 6 kg für Frauen und 9 kg für Männer.

Welches sind die klassischen Übungen für Slamballs?

Der Slamball will „geslamt“ werden! Die klassische Übung ist daher der Ball-Slam. Hierbei wird der Ball mit gestreckten Armen über den Kopf gehalten und dann mit maximaler Kraft auf den Boden geworfen. Hierdurch werden die Explosivkraft des Oberkörpers und die Kraftausdauer gezielt trainiert.

Eine weitere typische Siamball-Übung ist das sogenannte „Ball over the Shoulder“, bei der der Ball ganz simpel vom Boden aufgehoben und über die Schulter geworfen wird. Die Übung trainiert die gesamte hintere Muskelkette inklusive unterer Rücken, Gesäß und Beinbeuger. Sie sollte bevorzugt mit einem möglichst schweren Gewicht ausgeführt werden.

Der Slamball eignet sich hierfür besonders gut, da er zum einen üblicherweise in schwereren Gewichten verfügbar ist als Med- und Wallballs, zum anderen kommt es nicht zum lästigen Verspringen des Balls beim Herunterfallen.

Welches sind klassische Übungen für Wallballs und Medizinbälle?

Die populärste Übung für den Wallball ist der Wallball Shot, bei dem der Ball aus der Kniebeuge heraus beidhändig an die Wand geworfen und wieder aufgefangen wird. Timing und Rhythmus sind anfänglich nicht ganz einfach zu erlernen. Wer aber einmal den Dreh raus hat, trainiert mit nur einer Übung Oberschenkel, Gesäß, Arme und Schultern, Koordination, Flexibilität in der Hüfte, Explosivkraft und Kraftausdauer.

Nicht umsonst ist der Wallball eine der verbreitetsten Bewegungen im Cross-Training und auch Bestandteil der HYROX-Challenge!

Mit Wallballs und Medballs lässt sich sogar das Olympische Gewichtheben anfängerfreundlich simulieren. Mit dem sogenannten Medball-Clean wird das Umsetzen ganz ohne Langhantel eingeübt. Auch totale Sporteinsteiger können sich so von Tag Eins an an die komplexen Bewegungsabläufe gewöhnen und trainieren gleichzeitig Beine, Rücken, Rumpf und die Nackenmuskulatur.

Wallballs und Medizinbälle können auch für diverse Bauch- und Rumpfübungen verwendet werden, zum Beispiel als Zusatzgewicht für:

  • Situps
  • Russian Twist
  • Klappmesser

und viele weitere mehr. Auch Wurfübungen mit einem Trainingspartner zur Kräftigung der Schulter sind denkbar. Zwischen die Beine geklemmt ist der Medizinball zudem ein einfach zu handhabendes Zusatzgewicht für Eigengewichtsübungen wie Klimmzüge und Dips.

Läufe mit einem Medizinball auf der Schulter sind ein brillantes Ausdauertraining, das ganz nebenbei den Oberkörper kräftigt, die Lauftechnik verbessert und die Willenskraft stärkt.

Fazit

Du siehst: Slamballs, Medballs und Wallballs sind wahre Must-Haves für jedes (Home-)Gym! Besonders, wer Interesse an dem in vielen Trainingsplänen zu kurz kommenden Training der Explosivkraft hat, trifft hier garantiert die richtige Kaufentscheidung.